Aktuell


"Wolbecker Modell" verschönert das Gartenbauzentrum!

6.6.2010

Unter der Leitung des Ausbilder Ulrich Tieskötter vom ÜAZ in Wolbeck wurde eine Umgestaltung einer Anlage mit dem "Wolbecker Modell" durchgeführt. Den Bepflanzungsplan für die Stauden hatten die Teilnehmer vorher mit der Gartenbaulehrerin Reet Palusalu von der "Räpina Aianduskool" aus Estland erarbeitet. Frau Palusalu unterrichtete eine Woche am W.E.v.Ketteler-Berufskolleg in Münster und "arbeitete" jeweils einen Tag mit in Schülergruppen am ÜAZ in Wolbeck und an der Deula in Warendorf.

Kammerdirektor Dr. Berges und Dr. Reul als Leiter des Gartenbauzentrums freuten sich mit den Teilnehmern über die Neugestaltung.

vorher und ....

...nachher


Wolbecker Modell" beim Estnischen
Berufswettbewerb erfolgreich


6.6.2010

Auf Einladung der Gartenbauschule "Räpina Aianduskool" nahm ein Team vom "Wolbecker Modell" am 04.06.2010 am estnischen Berufswettbewerb für junge Gärtnerinnen und Gärtner teil. An dieser Schule findet vom 01.-05.2010 der 5. Europäische Berufswettbewerb statt. Johannes Peperhove, Studiendirektor am Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg in Münster unterhält seit 1993 Kontakte zu dieser einzigen Gartenbauschule in Estland.

Neben Deutschland traten auch Teams aus Schweden, Finnland, Frankreich und Estland erfolgreich an. Als bester Junggärtner in der Praxis wurde André Windhövel (Ausbildungsbetrieb Echterhoff) ausgezeichnet. Das Team Deutschland gewann den 2. Platz mit André Windhövel und Silvia Rolf (Ausbildungsbetrieb Echterhoff) und Jakob Wagner (Ausbildungsbetrieb Hanka).

Die stellvertretende Schulleiterin Koidula Rauk lobte die Teilnehmer des "Wolbecker Modells" und zeigte sich sehr interessiert an einer Einführung des "Wolbecker Modells" in der "Räpina Aianduskool".



Sachbericht
Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Abschlussprüfung Gärtner

29.11.2009

Wir haben die Prüfung und das "Wolbecker Modell" hinter uns gelassen und was jetzt? Lebenslanges Lernen hat man uns gesagt wäre angesagt. Gemein hatten beide Qualifizierungen jedes Mal die Komponente "Lernen". Nun könnte man meinen, dass man damit "ausgelernt" hat - doch weit gefehlt: vielmehr wird Lernen bzw. Weiterbildung in unserem Leben, und besonders im Leben der jungen Gärtnerinnen und Gärtner, eine immer stärkere Komponente bekommen!
Weiterbildung - warum überhaupt? Und wie? Mittlerweile zeigt sich, dass Bildung und Allgemeinwissen eine immer wichtigere Rolle spielen. Warum das so ist und welche Möglichkeiten die jungen Gärtner haben im Bereich Weiterbildung aktiv zu werden, war das Ziel des Seminars am Sonntag, den 29.11.2009.
Eine solide Allgemeinbildung wird in unserer Gesellschaft viel diskutiert und eingefordert. Andererseits bleibt in Schulen immer weniger Zeit, auf die individuellen Bedürfnisse der Lernenden einzugehen (Stichwort Pisa-Studie), und so sucht auch der junge Gärtner immer stärker eine flexible Möglichkeit um:
" sein verschüttetes Grundwissen aufzufrischen
" mehr Sicherheit in oft benötigten Fachgebieten zu erwerben
" über eine höhere Sachkompetenz mehr Souveränität im Privat- und Berufsleben zu erreichen
" seinem eigenen gestiegenen Anspruch im Bereich Weiterbildung / Allgemeinwissen gerecht zu werden.

Weiterbildung - nur wie? Das Seminar des "Wolbecker Modells" zu diesem Thema möchte gezielt Wege und Möglichkeiten den jungen Leuten mit an die Hand geben, wie sie sich auf unterschiedliche Art und Weise weiterbilden können, ganz individuell auf Ihre Ansprüche sowie Ihren individuellen Kontext abgestimmt! Die Auszubildenden sollen am Schluss in der Lage sein am besten selbst für sich herauszufinden, ob die "ideale Weiterbildungsform" für Sie eher ein
" Fernstudium
" e-Learning
" virtuelles Studium oder aber
" Seminare & Kurse darstellen!
Der Referent Vinzens Winter führte in die Notwendigkeit der Weiterbildung anhand der Meister- und Technikerausbildung ein. Aber auch genaue Vorstellungen haben die Schüler jetzt über den Bachelor- und Masterstudiengang.
Der beim "Wolbecker Modell" geforderte Auslandsaufenthalt wurde durch die Auszubildenden selbst in Gruppen erarbeitet. In Gruppen wurden bestimmte Fragestellungen zum Auslandseinsatz in verschiedenen Ländern erarbeitet und präsentiert.


 

Sachbericht: Die Verwendung und das Bearbeiten von Holz im Gartenbau/Garten- und Landschaftsbau

28.11.2009


Das Generalthema wurde eingeengt auf "Holzterrassen & Holzstege.
Zu Beginn ging der Referent Piet Werland auf die fachgerechte Holzterrassenherstellung. Hierbei traten Fragen auf nach der Konstruktion, Materialmengenermittlung und Arbeitsablauf. Zum letzten Punkt wurden Gruppenarbeiten organisiert mit der Aufgabe eine Holzterrasse zu planen. Die Präsentationen unterlagen einer positiven wie auch negativen Kritik.

Dann ging es vom Gartenbauzentrum Münster-Wolbeck zu einem Praxisobjekt "Freitragende Außenterrasse des Mokka-Cafe" in Münster, Duesbergweg 228. Es wurde eine örtliche Inaugenscheinnahme durchgeführt mit anschließender Diskussion und Bewertung der Außenterrasse "Mokka-Cafe".
Besonders wurde herausgearbeitet, dass Holz unterschiedlichen Beeinflussungen/Gefährdungen unterliegt:

" Eindringen von Feuchtigkeit in das Holz
" Statische Beanspruchung durch Belastung und Eigengewicht
" Thermische Beanspruchung
" Abrieb/Abnutzung
" Insekten- und Pilzbefall
" Auswaschung und Moderfäule
" Algenbelag

Insbesondere muss eine Holzterrasse durch vorbeugende bauliche Maßnahmen geschützt werden gegen eindringende Feuchtigkeit durch folgende Maßnahmen.

" Gewährleistung der Oberflächenentwässerung durch Gefälleausbildung der Oberfläche
" Gewährleistung des schnellen Abtrocknens nach Niederschlagereignissen durch Hinterlüftung der Gesamtkonstruktion, Fugenausbildung zwischen den einzelnen Dielenbrettern sowie Einbau von Abstandhaltern zwischen Dielenbelag und Unterkonstruktion
" Schutz von Bodenfeuchtigkeit und Staunässe durch geeignete Auflager (z.B. Pfostenschuhe/Punktauflager/Distanzfüße etc.)
" Schutz vor Rissbildung und Verwinden durch
" Verwendung abgelagerten Holzes, Einhalten der Schraubabstände und angepasstem Vorbohren der Verschraubung sowie Einhalten der erforderlichen Dehn- bzw. Arbeitsfugen.


Am Nachmittag fuhren wir zur Tischlerei Voss in Nottuln-Hövel. Dort erfolgte die praktische Umsetzung der erlangten Kenntnisse durch Erstellen eines Holzmöbelstückes aus Bangkirai mithilfe des mitgebrachten Akkuschraubers und "Zollstocks".

Nr: 23 Niklas Otto und Jan Conrad tragen ihre Vorstellungen vom Auslandspraktikum auf der Bundeslehrerfortbildungstagung in Grünberg vor.

Nr: 53 Erste Kontaktaufnahme für das Auslandspraktikum: TN des "Wolbecker Modells" mit der schweizerischen Gruppe aus Niederlenz im Garten von Francis und Johannes Peperhove. Vorne links am Tisch Marco Möller und Niklas Otto



Neuaufnahme der "Neuen" ins "Wolbecker Modell"

13.11.2009

Mit einem Event startete die 5. Neuaufnahme von jungen Auszubildenden ins "Wolbecker Modell".


In der Einladung stand: "wir laden Sie ein, zu einem unvergesslichen Tag zwischen Himmel und Erde und zu einem Start ins "Wolbecker Modell". Kommen Sie dem Himmel nahe, erklimmen Sie die Höhe und lassen Sie sich von ihren Begleitern sichern und ermutigen. Unsere Aufmerksamkeit gilt ihrem Ziel! Dabei stehen Spaß und gute Laune immer mit an erster Stelle. Vielleicht möchten Sie aber auch andere Ziele verfolgen: Vertrauen erleben und aufbauen, Ressourcen aktivieren, Problemlösungsstrategien erarbeiten, Wahrnehmung erweitern oder Kommunikations- und Interaktionsmuster, Umgang mit Krisen, Widerständen und Lob kennen lernen."
15 Auszubildende (weitere Auszubildende haben sich angesagt) trafen sich am 07.11. im Hochseilgarten in Dülmen und am 08.11.2009 im Gartenbauzentrum in Münster-Wolbeck, um beim "Wolbecker Modell" mitzumachen (siehe Bericht unten). Durch "Kennen Lern Spiele" wurden sie schnell integriert. Einige von ihnen importierten schon an diesem Tag ihre Ideen ins "Wolbecker Modell". Insgesamt sind jetzt 32 Auszubildende aus Westfalen-Lippe und ein Auszubildender aus dem Rheinland, die über 3 Jahre einmal im Monat am Samstag und Sonntag zusätzliche Ausbildungsinhalte erlernen wollen.
In Dülmen war als Ziel ausgegeben, Schlüsselqualifikation zu erlernen ohne die es im Arbeitsleben und in der gärtnerischen Ausbildung nicht mehr geht.
"Das tolle am "Wolbecker Modell" ist, dass in dieser Gemeinschaft Auszubildende aus allen Ausbildungsjahren und sogar Gesellen sind. Wir "befruchten" uns gegenseitig und lernen so optimal" so Stephan Roters vom Telgter Gartenbau.

Das sind unsere "Neuen"!

1. Becker Felix, Galabau Daldrup von Ketteler-Berufskolleg, Münster
2. Beckmann Theresa, Gärtnerei Dickow Technische Schulen II, Steinfurt
3. Benfer Martin, AWO Schultenhof Paul Ehrlich Berufskolleg, Dortmund
4. Blümel Gina, Galabau Wichmann von Ketteler-Berufskolleg, Münster
5. Danneberg Martina, Thomas Berndt Paul Ehrlich Berufskolleg, Dortmund
6. Dietrich Andrew, Berkemeyer Technische Schulen II Steinfurt
7. Eichholt Joseph, Galabau Hemann von Ketteler-Berufskolleg, Münster
8. Gerlach Raphaela, Jedanowski von Ketteler-Berufskolleg, Münster
9. Harnack Stefan, von Ketteler-Berufskolleg, Münster
10. Hemmer Christian, Galabau Bromkamp Herwig Blankertz Berufskolleg, Recklinghausen
11. Herget Marian, Brandkamp Berufskolleg, Wesel
12. Kintrup Kathrin, Heynck von Ketteler-Berufskolleg, Münster
13. Künnemeyer Leonie, Galabau Zumbusch von Ketteler-Berufskolleg, Münster
14. Reinke Dominik, Galabau Reinke von Ketteler-Berufskolleg, Münster
15. Schnieder Johannes, Galabau Pennekamp & Bisping von Ketteler-Berufskolleg, Münster

Um den "Geist des Wolbecker Modells" besser kennen zu lernen suchten die "Alten" des "Wolbecker Modells" zwei Teamspiele aus, um sie mit ihren Kollegen durchzuspielen.
Als Kernmerkmale beim Teamspiel "Zelle" wurden herausgearbeitet:


• Jedes Mitglied kann sich auf die Übrigen verlassen
• Vielen Menschen fällt es schwer, sich fallen zu lassen und von anderen auffangen zu lassen
• "Die Zelle" ist eine sehr körperbetonte Aktivität, lässt die Teilnehmer am eigenen Körper das Gefühl erleben, vom Team umschlossen und gestützt zu werden. Es eröffnen sich Möglichkeiten mit Wechselwirkungen innerhalb des Teams zu experimentieren
• Wechselwirkung erkennen
• Zusammenhalten,
• Rücksicht nehmen
• Balance halten
• Feedback geben
• Reflektieren
• gegenseitige Unterstützung
• Vertrauensverhältnis zueinander aufbauen
• Vertrauensvolles Gleichgewicht aufbauen
• Sich trotz Dynamik gegenseitig stabilisieren ' es entsteht eine hochdynamische Teamkoordination

Beim Teamspiel "Zauberstab" weiß manchmal die eine Hand nicht was die andere tut.
Wenn die eine Hand nicht weiß, was die andere tut.

Der ‚Zauberstab' ist eine Kommunikations- und Kooperationsübung. Interaktionen werden fühlbar, hörbar und sichtbar gemacht. Dazu stellen sich die Teilnehmer in zwei Reihen gegenüber auf und blicken sich dabei an. Jeder streckt einen Arm mit ausgestrecktem Zeigefinger und Daumen nach vorne aus ("Cowboy"-Geste). Auf die ausgestreckten Zeigefinger wird der Zauberstab, sodass alle Teilnehmer diesen von unten berühren.

Die Aufgabe lautet:
Der Stab muss von allen Teilnehmern gemeinsam abgelegt werden. Dabei ist es besonders
wichtig, dass alle Akteure zu jedem Zeitpunkt den Kontakt zwischen Stab und Finger halten!

Wie gesag,t es ist ein Zauberstab und so wandert er nicht nach unten sondern nach oben!
Mit der Zeit stellen die Auszubildenden fest, dass sie zu einem Team gehören und keine Einzelkämpfer mehr sind, eine Absprache im Team erfolgen und eine Führungskommunikation mit Arbeitsteilung stattfinden muss und sie ihre Rolle im Team erkennen müssen.

Für die "Neuen" wie für die "Alten" war es ein erfolgreiches Wochenende und alle wollen wieder kommen!


Wir erlangen Schlüsselqualifikationen im Hochseilgarten in Dülmen!

07.11.2009

Immer wieder neue Anforderungen in unseren Ausbildungsbetrieben fordern ein Team, das flexibel und schnell agieren soll. Das Alltagsgeschäft überlagert allzu oft den Blick für ein effizientes und sinnvolles Bewältigen anstehender Aufgaben. Manchmal gerät ein Team aus seiner "Balance" oder hat sich in seiner optimalen Gestalt noch nicht gefunden, was bedeutet, dass sich die erbrachte Leistung nicht so optimal darstellt, wie sie sein könnte. Als Projektleiter des "Wolbecker Modells" möchte ich helfen: Helfen, dass die jungen Gärtner mit unserer Hilfe aufeinander zu gehen. Dazu nutzen wir manchmal Umwege, Hindernisse und Unsicherheiten.



Die "Neuen", die am Wochenende zum ersten Mal dabei waren wurden im Hochseilgarten in der Teamfindung unterstützt; denn im "Wolbecker Modell" muss sich der eine auf den anderen verlassen können! Das "Wolbecker Modell" ist nichts für Einzelkämpfer. Einer für alle, alle für einen. Als teamorientiert gilt, wer nicht nur effektiv im Team arbeiten kann, sondern wessen gesamte Denk- und Arbeitsweise untergeordnet ist.

Wir haben im Nieder- und Hochseilgarten in Dülmen Vertrauen erlebt und aufgebaut, Ressourcen aktiviert, Problemlösungsstrategien erarbeitet und unsere Wahrnehmung erweitert.
Darüber hinaus haben wir Kommunikations- und Interaktionsmuster, Umgang mit Problemen, Widerständen und Lob kennen gelernt und Schlüsselqualifikationen erlangt. Diese Schlüsselqualifikationen können das Fachwissen zwar nicht ersetzen aber in Anbetracht der sich ständig wandelnden Anforderungen helfen sie das Fachwissen im Berufsleben besser zu erschließen.

Die vielfältigen Übungen rund um den Nieder- und Hochseilgarten Dülmen forderten das Team "Wolbecker Modell" als Ganzes. Im Austausch über das Erlebte gaben neue Sichtweisen und Blickwinkel wertvolle Anregungen für unseren Arbeitsalltag im Ausbildungsbetrieb. "So macht Lernen Spaß", sagte eine Teilnehmerin. Sie hat Recht; denn Lernen bildet den ganzen Menschen und packt ihn mit "Kopf, Herz und Hand".

Unsere Methodik beim "Wolbecker Modell" beginnt immer mit dem Verlassen des vertrauten Rahmens. Wir begeben uns in erlebnisaktivierende und handlungsorientierte Szenarien und Übungen.
Wir haben am Samstag Höhen erklommen und wurden durch eigene Teammitglieder gesichert und ermutigt. Das zaghafte Aufeinanderzugehen der unterschiedlichen gärtnerischen Auszubildenden im "Wolbecker Modell" aus Westfalen-Lippe und zum Teil auch aus dem Rheinland wollten wir durch den Tag im Hochseilgarten unterstützen. Dieser Tag hat unsere Sinne angesprochen und Türen geöffnet, die sonst verschlossen sind. Durch die erlebnisreichen Situationen schlugen wir Brücken zum Alltag, zum Beruf, zur Berufsschule und Brücken zum Einzelnen und zur Gruppe.

Im Niedrigseilgarten hatten wir, wie auch die Bilder zeigen, verschiedene bodennahe variable und stationäre Aufgaben zu erfüllen, die zur Unterstützung und als Vorbereitung für den Hochseilgarten genutzt wurden. Der Niedrigseilgarten war als Einstieg und Vorbereitung für die anschließende Arbeit im Hochseilbereich unerlässlich, da gerade hier eine Vielzahl von gruppendynamischen Prozessen entstanden, die für die gemeinsame Aktion und die weitere Zusammenarbeit im Wolbecker Modell von großer Wichtigkeit sind.
Der Hochseilgarten besteht aus Stämmen, ca. 12m hoch, zwischen denen mit Seilen, Stämmen und Bohlen verschiedene Elemente/Stationen installiert sind. Alle Auszubildenden wurden permanent durch eine Top-Rope-Sicherung aus dem Bergsport, Höhenarbeitssicherheitsgurten und einer Sicherungskette, die einige von den Teilnehmern bildeten, gesichert.
Gerade diese Sicherung durch die eigenen Kollegen hat die Kommunikation und die Vertrauensbildung in besonderem Maße gefördert und erweitert.


Welche Ziele haben wir erreicht?
?Individuelle Selbsterfahrung wie Grenzerfahrungen, Angst, Loslassen, Probleme, Konfrontation, Selbstüberwindung Mut und Vertrauen sowie Team & Kommunikation in Form von Teamfindung, Teamfähigkeit, Kooperation und Kommunikation.
Darüber hinaus hatte das Erlebnis eine hohe Priorität.

Der Tag wurde mit dem Leiter des Trainerteams Sebastian Mailahn nach vorheriger Absprache individuell auf das "Wolbecker Modell" zugeschnitten. Insgesamt bestand das Programm aus einem großen Anteil an aktiven Übungen und Projekten. Es kam immer auf den Prozess der Herangehensweise an. Im Team wurde der Prozess der Herangehensweise betrachtet und bewertet, sowie Veränderungen und die weiteren Vorgehensweisen abgesprochen.
Die anschließende Reflexion brauchte zwar Zeit, aber es hat sich gelohnt! Wir entdeckten das menschliche Grundbedürfnis nach Kommunikation und sahen es als gute Basis an für eine konstruktive Zusammenarbeit und Stärkung des Teams im "Wolbecker Modell".
Durch das Feedback und die Reflexion wurde der Grad der Offenheit im Team erhöht und so konnten Verhaltensänderungen am Arbeitsplatz, in der Berufsschule, im Team und im Privatleben angeregt werden. Das erfahrene Wissen befähigt die Auszubildenden hoffentlich im Berufsalltag mit diesen Schlüsselerfahrungen bewusst umzugehen und die Verhaltensweisen gegenüber sich selbst, den Mitarbeitern im Betrieb und herausfordernden Situationen weiter zu entwickeln.



Sprache als Schlüssel für Persönlichkeit Erfolg und Glück

10.+11.10.2009

Unsere Sprache zeigt unsere persönlichen Hintergründe, der Hintergrund bestimmt den Vordergrund und die Ursache bestimmt die Wirkung.
Dies alles erfuhren wir durch Joachim Schaffer, entra Trainer, Coach, Autor und anerkannter Experte für Sprache und Persönlichkeit
In diesem Wochenendseminar wurde die gesprochene Sprache als Ausdruck innerer Hintergründe in den Mittelpunkt gestellt. Die gesprochene Sprache besitzt in einer weiteren Hinsicht einen hohen Stellenwert. Bestimmte Begriffe verweisen auf den Sinn der Phänomene, die sie bezeichnen, ohne dass dies offenkundig oder bewusst wird.

Die Seminarteilnehmer mit Coach Joachim Scheffer (knieend links).

Worte sagen mehr, als wir denken! Als Beispiel nehmen wir das Wort Problem. Unser Lebensweg ist gepflastert mit Problemen, einige wiederholen sich über Jahrzehnte hinweg. Problem bedeutet Vorgelegtes. Das, was wir in der Vergangenheit nicht gelöst haben, wird uns wieder vorgelegt. Wir dürfen es in der Gegenwart nochmals bearbeiten. Ein Problem beinhaltet die Chance zur echten Weiterentwicklung. In der Wiederholung ist es uns möglich, Vergessenes aus der Vergangenheit wieder in die Gegenwart zu holen. Es soll allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Menschen sich wie ein Hamster in ihren Rädern drehen. Anstatt wirklich zu lernen und zu erkennen, was funktioniert und was nicht, wiederholen sie ihre Fehler und Probleme in der Hoffnung, dass es diesmal klappt. Das gilt für Liebesbeziehungen genauso wie für Kommunikation im Beruf.
In diesem Seminar haben wir haben gelernt Begriffe greifbar zu machen. Begriffe sind Griffe zum Leben. Sie machen greifbar, was vorher unfassbar war.

Vor Beginn und am Ende des Seminartages meditierten wir ca. 45 Minuten!

Weitere Erkenntnisse dieses Seminars waren:
Die menschliche Psyche ist immer positiv besetzt. Wir haben gelernt, dass wir immer eine positive Ausrichtung haben! Das Problem ist nur, dass die positive Ausrichtung manchmal verhängnisvoll von Wolken umgeben ist. Wir müssen die um uns liegenden Schichten auflösen und über Grenzen immer wieder hinübersteigen.
Wenn wir sagen, alles ist Mist, dann nehmen wir den Fall des Runterfallens nicht ernst.

Erfolgreich sind wir durch andere.

Ein schlechtes Management missbraucht die Mitarbeiter und die Gesellschaft.
Das Positive im Menschen geht nie kaputt. Wir brauchen uns nie zu schämen; sondern uns die Energie einfach wieder holen.
Etwas Negatives ist immer negativ ' ein nicht verwandeltes Positiv.
Schwächen sind nicht gelebte Stärken.
Ich kann durch Vorstellung mich selbst auch wieder heilen. Es ist die größte Kraft des Menschen. Dieses können wir bei Prüfungen nutzen. Kontinuierlich den Stoff durchdringen ' z.B. bei mündlichen Prüfungen. Prüfer richtig gut drauf bringen durch den Azubi ' durch seine Frische. Allerdings nicht zu selbstsicher auftreten. Voraussetzung ist allerdings, dass der Azubi auch Kenntnisse hat.
Gesetz der Resonanz: Freundlichkeit schafft Freundlichkeit auf der anderen Seite!
Versuchen wir eigentlich und vielleicht nicht zu benutzen; denn es drückt eine Schwäche aus!

Das Seminar war immer mit Übungen durchsetzt.
In einer Selbstbeobachtung erkannten wir " Wer bin ich". Was sind meine Stärken? Auf welche Stärken kann ich mich immer verlassen? Was zeichnet mich aus? Was ist meine Einzigartigkeit?
In der Fremdbeobachtung bekamen alle Teilnehmer eine persönliche Rückkoppelung eines jeden anderen Teilnehmers: Ich schätze an dir …. , deine Stärke ist…, ich mag an dir…. Die Aufgabe muss jeweils in 8 Sekunden gelöst sein.

Eine weitere Übung bestand darin, dass im Kreis gingen und uns etwas Positives sagten oder dem Anderen unsere Schwächen mitteilten. Dabei haben wir gelernt, dass wir nie über Ängste lächeln dürfen; denn die Angst kann man nicht weg lachen!!!

Bei der letzten Übung suchte sich jeder einen Partner und wir schauten uns 5-10 Minuten schweigend in die Augen. Bei dieser Übung musste der Andere beobachtet werden. Es durfte nicht gegrinst werden. Die Aufgabe hieß: Suchen wir die Stärken in den Augen des Anderen. Auch mussten wir die Körperhaltung beobachten. Danach mit seinem Partner darüber sprechen wie es uns ergangen ist.

Übung:
Einer setzt sich in die Mitte auf einen Stuhl. Alle anderen schreiben 1-3 positive Dinge auf. Sie gehen zum Kollegen, der auf dem Stuhl sitzt und sagt ihm positive Dinge, die er an dieser Person herausgefunden hat. So bekommt jeder von uns ca. 30 Karten. Immer nur positive Dinge.



Sachbericht
"Prüfungsvorbereitung"

21.06.2009

Dieses Modul war inhaltlich sehr vielfältig. Es begann mit dem Arbeitsauftrag zur Lernspirale "Erarbeitung von Lerntipps". Hier wurde die Frage gestellt: Was tun Sie, um den neuen Lernstoff in den Kopf zu bekommen und wirksam zu speichern?
Weitere Themen waren:

" Können Sie Probleme übersehen? Zeittest
" Konzentrationsmängel
" Klassenarbeiten vorbereiten und schreiben
" Hausaufgabe
o Was? Womit? Wie? Warum?
" Was kann/soll Alexander tun?
" Arbeiten mit der Lernkartei
" Nie mehr zu wenig Zeit
" Einen Terminplan zusammenstellen
" Den Zeitdieben auf der Spur
" Methode: Tipps bei Prüfungsstress
" Die Zehn goldenen Regeln der Motivation - Heute ist mein bester Tag
o Setzen Sie sich Ziele, die sie faszinieren
o Denken Sie positiv
o Denken Sie im Kopf des Kunden
o Machen Sie sich Ihre Stärken bewusst
o Formulieren Sie Glaubensgrundsätze
o Denken Sie daran, sich zu belohnen
o Üben Sie ein sicheres Verkaufsgespräch
o Schaffen Sie sich Freunde
o Stellen Sie sich neuen Herausforderungen
o Schließen Sie Ihren Tag positiv ab
" Zitate, die ermuntern und aufrütteln
" Die Leiter zum Erfolg
Im zweiten Teil des Moduls erhielten die Auszubildenden Original Prüfungsaufgaben vergangener Jahre entsprechend ihrer Fachsparte in Pflanzenkenntnisse, Betriebliche Zusammenhänge und Wirtschaftslehre, die sie in der vorgegebenen Zeit zu erledigen hatten. Beispielhaft wurden die Fragen zur Wirtschaftslehre nachher besprochen.


Sachbericht
"Was ist Gesundheit - Arbeitsplatzbeobachtung"

20.06.2009

Was ist Gesundheit?
Im Seminar "Rückengerechtes Arbeiten" und "Wie ernähre ich mich richtig" haben wir schon von der Bedeutung der Gesundheit in unserem Leben gesprochen. Gesundheitsressourcen- und -risikofaktoren dürfen nicht unterschätzt werden. Die Gesundheit müssen wir als Wettbewerbsvorteil ansehen; denn wir müssen in Zukunft bis 67 Jahre arbeiten. Einige ergonomische Grundlagen haben wir schon im Seminar im Januar 2009 in Grünberg erarbeiten. Dabei haben wir auch die Bedeutung des Herz-Kreislaufsystems erarbeitet.

Die Zusammenhänge von Arbeit und Gesundheit ist allen Auszubildenden klar geworden.
Einwirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten sind entscheidende Gründe für vermeidbare krankheitsbedingte Fehlzeiten wie schlechte Arbeitsplatzausstattungen, unklare und widersprüchliche Arbeitsanforderungen, unzureichende Information und Kommunikation, unangemessenes Führungsverhalten, geringe Möglichkeit zur Mitsprache oder zum eigenverantwortlichen Arbeiten, schlechtes Organisationsklima, riskantem Gesundheitsverhalten, z.B. durch zu wenig Bewegung oder schlechte Ernährung

Die Arbeitsplatzbeobachtung brachte zum Teil erschreckende Ergebnisse. Wir stellten fest, dass sich erst durch eine Arbeitsanalyse in systematischer Form Informationen über die Tätigkeit eines arbeitenden Menschen ergeben. Wir erarbeiteten die menschlicher Arbeitstätigkeit im Zusammenhang mit ihren Bedingungen und Auswirkungen und ermittelten die Schwachstellen der Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation. Als Ergebnis hielten wir fest, dass für jeden Arbeitplatz eine Qualifikations- und Eignungsanforderungen bestimmt werden müssten.



Sachbericht

"Stress lass nach!"

14.06.2009

Bei einer kleinen Umfrage äußerten über die Hälfte der TN am "Wolbecker Modell", dass sie in der Woche über 51 Stunden arbeiten müssen.
Das Ergebnis zeigt, dass sich diese Auszubilden-den an ihrem Arbeitsplatz "gestresst" fühlen.
Deshalb haben wir auch das Thema des Seminars
"Stress lass nach!" genannt.
Der "Stress am Arbeitsplatz wird oft unterschätzt, dabei kann er erheblichen Schaden verursachen". Wir haben aber auch festgestellt, dass ein gewisses Maß an Stress unvermeidbar ist und sogar förderlich sein kann, wenn Mitarbeiter durch ihn härter und effizienter arbeiten. Starker und anhaltender Druck auf die Produktivität der Mitarbeiter wirkt sich negativ aus und kann zu physischen und psychischen Krankheiten führen. Das sollten Führungskräfte in den Unternehmen nicht vergessen!

In Gruppen erarbeiteten wir Maßnahmen gegen den Stress am Arbeitsplatz wie effektive Unterweisung zur Verminderung und Bewältigung psychischer Belastungen und zur Beteiligung der Beschäftigten, betriebsbezogene Unterweisungen, die ein umfassendes Belastungsprofil berücksichtigen, vor allem auch psychische Belastungen und Schaffung gesunder und sicherer Arbeitplätze.



Sachbericht

"Hautschutz - Deine wichtigsten 2 m2 deines Lebens"

13.06.2009

Hautgefahren im Beruf dürfen nicht vernachlässigt werden!
Auszubildende und junge Berufstätige leiden überdurchschnittlich häufig unter berufsbedingten Hauterkrankungen. Von über 9.500 bestätigten Fällen entfällt jede vierte beruflich bedingte Hauterkrankung auf die Gruppe der unter 25-Jährigen. Deshalb ist es wichtig sich mit der Gefährdungsbeurteilung "Hautbelastung am Arbeitsplatz" zu beschäftigen.

Frau Siebeneich von der Berufsgenossenschaft Gartenbau in Kassel stellte anhand einer Power-Point-Präsentation das Thema "Hautschutz" vor.
Anschließend wurde in Gruppen dieses Thema vertieft und anhand von Broschüren und Texten erarbeitet und präsentiert.

 


Sachbericht

"Belastungsanalysen" und "Köperliche Leistungsfähigkeit"

12.06.2009

Heute ging es um das Thema Belastungsanalysen und körperliche Leistungsfähigkeit.

Beim Thema "Belastungsanalysen" ging es um das Erstellen von Gefährdungs- u. Belastungsanalysen, die Vermeidung von berufsbedingten Erkrankungen und Unfällen, die Reduzierung von Fehlstunden durch umfeldbedingte Erkrankungen und Unfälle, die Humanisierung der Arbeit, das Analysieren und rekonstruieren von Arbeitsunfällen und das Erstellen einer Schwachstellenanalyse mit Vorschlägen zur Beseitigung der Mängel.

Beim Thema "Körperliche Leistungsfähigkeit" erarbeiteten wir die Grundlagen eines Gesundheitsmanagements in den Gartenbaubetrieben.

" Reduzierung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren und gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen und Verhaltensweisen
" Wohlbefinden und damit die Gesundheit der Beschäftigten fördern und ihre Leistungsfähigkeit steigern und erhalten.
" Steigende Anforderungen an die Mobilität und Flexibilität


 

Sachbericht
"Arbeitsplatzbezogene Rückenschule"

23.05.2009
Inhalt
Theorie und Praxis wechselten sich ab, wobei das "Schwitzen" nicht zu kurz kam. Die TN erfuhren alles über das richtige Dehnen und gezieltes Koordinations- und Muskeltraining. Auch für Entspannungspausen wurde gesorgt.
Auf dieser Basis lernten sie dann im zweiten Teil ein gesundheitsorientiertes Trainingsprogramm für zuhause kennen. Die TN wurden intensiv angeleitet und es wurde selbstverständlich darauf geachtet, dass sie die Trainingseinheiten auch selbst zuhause durchführen können.



Sachbericht
"Wie ernähre ich mich richtig"

23.05.2009

1. Fitness und Leistungsfähigkeit kann man essen
" Gesunde und ausgewogene Ernährung ist eine wesentliche Grundlage für unsere Leistungsfähigkeit im Beruf
" Essen und Trinken tragen in erheblichem Maß zu unserer Leistungsfähigkeit und -bereitschaft bei
" Essen und Trinken tragen zur Stabilität unserer Gesundheit und unserem Krankheitsrisiko bei
" "Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz" trotz
o Arbeitszeitregelungen
o fehlender Kantine
o Außendienst usw.
o Arbeit und vernünftige Ernährung

2. Gesund und mit Verstand essen
3. Obst und Gemüse für mehr Power
4. Das Butterbrot
5. Augen auf in der Kantine!
6. Trinken, trinken, trinken


Die Gruppe "Wolbecker Modell" war zu groß für ein Thema. Deswegen wurden zwei Gruppen gebildet, um möglichst viele Inhalte individuell zu erarbeiten. In der ersten Gruppe wurde zuerst die Theorie zur Ernährung besprochen. Dann mussten die TN im einem Supermarkt für 3,5 € ihre Mittagsmahlzeit kaufen.
In der zweiten Gruppe wurden die TN zuerst in den Supermarkt geschickt mit der gleichen Aufgabe wie die Gruppe 1 sie genannt bekommen hat.

Der Unterschied war sehr groß. Die TN der zweiten Gruppe haben fast gar nicht auf die Etiketten geachtet und viele Sachen eingekauft, die absolut nicht gesundheitsfördernd waren.


Sachbericht

"In Teams arbeiten"

16.05.2009

Ich hatte mir für diesen Tag zuviel vorgenommen. Die Zeit, die ich für die Teamspiele und deren Auswertung für das o. a. Seminarthema einkalkuliert hatte, passte vorne und hinten nicht. Die TN am "Wolbecker Modell" haben so gut mitgemacht, dass ich mehrere Inhalte für die Teambildung im Ausbildungsbetrieb einfach nicht mehr durchführen konnte. Die TN wurden in zwei Gruppen aufgeteilt.

Zu Beginn mussten die Teilnehmer über ihre Situation in den Betrieben berichten. Nur ganz weinige arbeiten in Teams.

Dann haben wir das Modell der vollständigen Handlung erarbeitet.

1. Informieren
2. Planen
3. Entscheiden
4. Ausführen
5. Kontrollieren
6. Bewerten

Die Kriterien für ein erfolgreiches Arbeiten in Teams wurden anhand der durchgeführten Teamspiele erarbeitet und präsentiert. Beispielhaft führe ich das Teamspiel "Gummizelle" heran.

Kernmerkmale der "Gummizelle"
o Jedes Mitglied kann sich im Zweifelsfall auf die Übrigen verlassen
o innerhalb des Teams experimentieren können
o Wechselwirkung erkennen
o Zusammenhalten,
o Rücksicht nehmen
o Balance halten (Kreisverkehr)
o Feedback geben
o Reflektieren
o gegenseitige Unterstützung
o Vertrauensverhältnis zueinander aufbauen
o Vertrauensvolles Gleichgewicht aufbauen
Sich trotz Dynamik gegenseitig stabilisieren ' es entsteht eine hochdynamische Teamkoordination



Sachbericht

"DASA - Deutsche Arbeitsschutzausstellung

03.05.2009

Die TN des "Wolbecker Modells" kamen aus allen Teilen von Westfalen-Lippe und trafen sich um 10.00 Uhr vor dem Eingang des Museums.
Folgende Themen sollten Gegenstand des Seminars sein:
1. Belastungsanalyse
2. Körperliche Leistungsfähigkeit und dabei die Vorteile für die Beschäftigten und für den Ausbildungsbetrieb
3. Zusammenhänge von Arbeit und Gesundheit
4. Arbeitsplatzbeobachtung


Das Museum für Arbeitsschutz ist für jeden Auszubildenden ein Muss! Es wurde erlebbar gelernt wie Beschäftigte sich den Gefahren aussetzen, wenn sie die Vorschriften der Unfallverhütung und Arbeitssicherheit nicht einhalten.

Leider war die Zeit zu kurz, so dass wir am Wochenende in Grünberg vom 12.-14.06.2009 die vorgesehenen Inhalte im Detail noch tiefer erarbeiten müssen. Aber auch bei den folgenden Seminaren wurden die o. a. Inhalte mit aufgearbeitet.



"Umgang mit Suchtmitteln"


17.05.2009
Umgang mit Suchtmittel
" Wie schützen Sie sich vor Drogen?
" Drogen und Kriminalität
" Sucht à Stoffe und Substanzen, legale und illegale Drogen
" Rechtliche Aspekte, die persönlichen Konsequenzen beim Führerschein und im Straßenverkehr, Einschränkung der privaten und beruflichen Mobilität
" Kriminologischen Gesichtspunkte

Beratung und Hilfen
" "Wie sieht die Sucht aus und wie sieht das Leben mit der Sucht aus" (Entgiftung, Entwöhnung, Komplikationen)
" Suchtverläufe
" Beratung, Unterstützung und Begleitung zu Drogen und Suchtfragen
" Präventionsangeboten bis hin zur Therapievermittlung
Fünf Stunden wurden im Gartenbauzentrum Münster-Wolbeck der Umgang mit Suchtmitteln erarbeitet. Anschließend fuhren wir nach Münster zur Drogenberatungsstelle, um dort über Beratung und Hilfen mehr zu erfahren und um Schwellenängste zu überwinden, in die Drogenberatungsstelle zu gehen. Der Tag war ein großer Erfolg für die TN.