Aktuell
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"Wolbecker Modell" verschönert das Gartenbauzentrum!
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Um den "Geist des Wolbecker Modells" besser kennen
zu lernen suchten die "Alten" des "Wolbecker Modells"
zwei Teamspiele aus, um sie mit ihren Kollegen durchzuspielen.
Als Kernmerkmale beim Teamspiel "Zelle" wurden herausgearbeitet:
Jedes Mitglied kann sich auf die Übrigen verlassen
Vielen Menschen fällt es schwer, sich fallen zu lassen und
von anderen auffangen zu lassen
"Die Zelle" ist eine sehr körperbetonte Aktivität,
lässt die Teilnehmer am eigenen Körper das Gefühl erleben,
vom Team umschlossen und gestützt zu werden. Es eröffnen sich
Möglichkeiten mit Wechselwirkungen innerhalb des Teams zu experimentieren
Wechselwirkung erkennen
Zusammenhalten,
Rücksicht nehmen
Balance halten
Feedback geben
Reflektieren
gegenseitige Unterstützung
Vertrauensverhältnis zueinander aufbauen
Vertrauensvolles Gleichgewicht aufbauen
Sich trotz Dynamik gegenseitig stabilisieren ' es entsteht eine
hochdynamische Teamkoordination
Beim Teamspiel "Zauberstab" weiß manchmal die eine Hand
nicht was die andere tut.
Wenn die eine Hand nicht weiß, was die andere tut.
Der Zauberstab' ist eine Kommunikations- und Kooperationsübung. Interaktionen werden fühlbar, hörbar und sichtbar gemacht. Dazu stellen sich die Teilnehmer in zwei Reihen gegenüber auf und blicken sich dabei an. Jeder streckt einen Arm mit ausgestrecktem Zeigefinger und Daumen nach vorne aus ("Cowboy"-Geste). Auf die ausgestreckten Zeigefinger wird der Zauberstab, sodass alle Teilnehmer diesen von unten berühren.
Die Aufgabe lautet:
Der Stab muss von allen Teilnehmern gemeinsam abgelegt werden. Dabei
ist es besonders
wichtig, dass alle Akteure zu jedem Zeitpunkt den Kontakt zwischen Stab
und Finger halten!
Wie gesag,t es ist ein Zauberstab und so wandert er nicht nach unten
sondern nach oben!
Mit der Zeit stellen die Auszubildenden fest, dass sie zu einem Team
gehören und keine Einzelkämpfer mehr sind, eine Absprache
im Team erfolgen und eine Führungskommunikation mit Arbeitsteilung
stattfinden muss und sie ihre Rolle im Team erkennen müssen.
Für die "Neuen" wie für die "Alten" war
es ein erfolgreiches Wochenende und alle wollen wieder kommen!
07.11.2009
Immer wieder neue Anforderungen in unseren Ausbildungsbetrieben fordern ein Team, das flexibel und schnell agieren soll. Das Alltagsgeschäft überlagert allzu oft den Blick für ein effizientes und sinnvolles Bewältigen anstehender Aufgaben. Manchmal gerät ein Team aus seiner "Balance" oder hat sich in seiner optimalen Gestalt noch nicht gefunden, was bedeutet, dass sich die erbrachte Leistung nicht so optimal darstellt, wie sie sein könnte. Als Projektleiter des "Wolbecker Modells" möchte ich helfen: Helfen, dass die jungen Gärtner mit unserer Hilfe aufeinander zu gehen. Dazu nutzen wir manchmal Umwege, Hindernisse und Unsicherheiten.

Die "Neuen", die am Wochenende zum ersten Mal dabei waren
wurden im Hochseilgarten in der Teamfindung unterstützt; denn im
"Wolbecker Modell" muss sich der eine auf den anderen verlassen
können! Das "Wolbecker Modell" ist nichts für Einzelkämpfer.
Einer für alle, alle für einen. Als teamorientiert gilt, wer
nicht nur effektiv im Team arbeiten kann, sondern wessen gesamte Denk-
und Arbeitsweise untergeordnet ist.
Wir haben im Nieder- und Hochseilgarten in Dülmen Vertrauen erlebt
und aufgebaut, Ressourcen aktiviert, Problemlösungsstrategien erarbeitet
und unsere Wahrnehmung erweitert.
Darüber hinaus haben wir Kommunikations- und Interaktionsmuster,
Umgang mit Problemen, Widerständen und Lob kennen gelernt und Schlüsselqualifikationen
erlangt. Diese Schlüsselqualifikationen können das Fachwissen
zwar nicht ersetzen aber in Anbetracht der sich ständig wandelnden
Anforderungen helfen sie das Fachwissen im Berufsleben besser zu erschließen.
Die vielfältigen Übungen rund um den Nieder- und Hochseilgarten Dülmen forderten das Team "Wolbecker Modell" als Ganzes. Im Austausch über das Erlebte gaben neue Sichtweisen und Blickwinkel wertvolle Anregungen für unseren Arbeitsalltag im Ausbildungsbetrieb. "So macht Lernen Spaß", sagte eine Teilnehmerin. Sie hat Recht; denn Lernen bildet den ganzen Menschen und packt ihn mit "Kopf, Herz und Hand".
Unsere Methodik beim "Wolbecker Modell" beginnt immer mit
dem Verlassen des vertrauten Rahmens. Wir begeben uns in erlebnisaktivierende
und handlungsorientierte Szenarien und Übungen.
Wir haben am Samstag Höhen erklommen und wurden durch eigene Teammitglieder
gesichert und ermutigt. Das zaghafte Aufeinanderzugehen der unterschiedlichen
gärtnerischen Auszubildenden im "Wolbecker Modell" aus
Westfalen-Lippe und zum Teil auch aus dem Rheinland wollten wir durch
den Tag im Hochseilgarten unterstützen. Dieser Tag hat unsere Sinne
angesprochen und Türen geöffnet, die sonst verschlossen sind.
Durch die erlebnisreichen Situationen schlugen wir Brücken zum
Alltag, zum Beruf, zur Berufsschule und Brücken zum Einzelnen und
zur Gruppe.
Im Niedrigseilgarten hatten wir, wie auch die Bilder zeigen, verschiedene
bodennahe variable und stationäre Aufgaben zu erfüllen, die
zur Unterstützung und als Vorbereitung für den Hochseilgarten
genutzt wurden. Der Niedrigseilgarten war als Einstieg und Vorbereitung
für die anschließende Arbeit im Hochseilbereich unerlässlich,
da gerade hier eine Vielzahl von gruppendynamischen Prozessen entstanden,
die für die gemeinsame Aktion und die weitere Zusammenarbeit im
Wolbecker Modell von großer Wichtigkeit sind.
Der Hochseilgarten besteht aus Stämmen, ca. 12m hoch, zwischen
denen mit Seilen, Stämmen und Bohlen verschiedene Elemente/Stationen
installiert sind. Alle Auszubildenden wurden permanent durch eine Top-Rope-Sicherung
aus dem Bergsport, Höhenarbeitssicherheitsgurten und einer Sicherungskette,
die einige von den Teilnehmern bildeten, gesichert.
Gerade diese Sicherung durch die eigenen Kollegen hat die Kommunikation
und die Vertrauensbildung in besonderem Maße gefördert und
erweitert.
Welche Ziele haben wir erreicht?
?Individuelle Selbsterfahrung wie Grenzerfahrungen, Angst, Loslassen,
Probleme, Konfrontation, Selbstüberwindung Mut und Vertrauen sowie
Team & Kommunikation in Form von Teamfindung, Teamfähigkeit,
Kooperation und Kommunikation.
Darüber hinaus hatte das Erlebnis eine hohe Priorität.
Der Tag wurde mit dem Leiter des Trainerteams Sebastian Mailahn nach
vorheriger Absprache individuell auf das "Wolbecker Modell"
zugeschnitten. Insgesamt bestand das Programm aus einem großen
Anteil an aktiven Übungen und Projekten. Es kam immer auf den Prozess
der Herangehensweise an. Im Team wurde der Prozess der Herangehensweise
betrachtet und bewertet, sowie Veränderungen und die weiteren Vorgehensweisen
abgesprochen.
Die anschließende Reflexion brauchte zwar Zeit, aber es hat sich
gelohnt! Wir entdeckten das menschliche Grundbedürfnis nach Kommunikation
und sahen es als gute Basis an für eine konstruktive Zusammenarbeit
und Stärkung des Teams im "Wolbecker Modell".
Durch das Feedback und die Reflexion wurde der Grad der Offenheit im
Team erhöht und so konnten Verhaltensänderungen am Arbeitsplatz,
in der Berufsschule, im Team und im Privatleben angeregt werden. Das
erfahrene Wissen befähigt die Auszubildenden hoffentlich im Berufsalltag
mit diesen Schlüsselerfahrungen bewusst umzugehen und die Verhaltensweisen
gegenüber sich selbst, den Mitarbeitern im Betrieb und herausfordernden
Situationen weiter zu entwickeln.
10.+11.10.2009
Unsere Sprache zeigt unsere persönlichen Hintergründe, der
Hintergrund bestimmt den Vordergrund und die Ursache bestimmt die Wirkung.
Dies alles erfuhren wir durch Joachim Schaffer, entra Trainer, Coach,
Autor und anerkannter Experte für Sprache und Persönlichkeit
In diesem Wochenendseminar wurde die gesprochene Sprache als Ausdruck
innerer Hintergründe in den Mittelpunkt gestellt. Die gesprochene
Sprache besitzt in einer weiteren Hinsicht einen hohen Stellenwert.
Bestimmte Begriffe verweisen auf den Sinn der Phänomene, die sie
bezeichnen, ohne dass dies offenkundig oder bewusst wird.
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| Die Seminarteilnehmer mit Coach Joachim Scheffer (knieend links). |
Worte sagen mehr, als wir denken! Als Beispiel nehmen wir das Wort
Problem. Unser Lebensweg ist gepflastert mit Problemen, einige wiederholen
sich über Jahrzehnte hinweg. Problem bedeutet Vorgelegtes. Das,
was wir in der Vergangenheit nicht gelöst haben, wird uns wieder
vorgelegt. Wir dürfen es in der Gegenwart nochmals bearbeiten.
Ein Problem beinhaltet die Chance zur echten Weiterentwicklung. In der
Wiederholung ist es uns möglich, Vergessenes aus der Vergangenheit
wieder in die Gegenwart zu holen. Es soll allerdings nicht darüber
hinwegtäuschen, dass viele Menschen sich wie ein Hamster in ihren
Rädern drehen. Anstatt wirklich zu lernen und zu erkennen, was
funktioniert und was nicht, wiederholen sie ihre Fehler und Probleme
in der Hoffnung, dass es diesmal klappt. Das gilt für Liebesbeziehungen
genauso wie für Kommunikation im Beruf.
In diesem Seminar haben wir haben gelernt Begriffe greifbar zu machen.
Begriffe sind Griffe zum Leben. Sie machen greifbar, was vorher unfassbar
war.
Vor Beginn und am Ende des Seminartages meditierten wir ca. 45 Minuten!
Weitere Erkenntnisse dieses Seminars waren:
Die menschliche Psyche ist immer positiv besetzt. Wir haben gelernt,
dass wir immer eine positive Ausrichtung haben! Das Problem ist nur,
dass die positive Ausrichtung manchmal verhängnisvoll von Wolken
umgeben ist. Wir müssen die um uns liegenden Schichten auflösen
und über Grenzen immer wieder hinübersteigen.
Wenn wir sagen, alles ist Mist, dann nehmen wir den Fall des Runterfallens
nicht ernst.
Erfolgreich sind wir durch andere.
Ein schlechtes Management missbraucht die Mitarbeiter und die Gesellschaft.
Das Positive im Menschen geht nie kaputt. Wir brauchen uns nie zu schämen;
sondern uns die Energie einfach wieder holen.
Etwas Negatives ist immer negativ ' ein nicht verwandeltes Positiv.
Schwächen sind nicht gelebte Stärken.
Ich kann durch Vorstellung mich selbst auch wieder heilen. Es ist die
größte Kraft des Menschen. Dieses können wir bei Prüfungen
nutzen. Kontinuierlich den Stoff durchdringen ' z.B. bei mündlichen
Prüfungen. Prüfer richtig gut drauf bringen durch den Azubi
' durch seine Frische. Allerdings nicht zu selbstsicher auftreten. Voraussetzung
ist allerdings, dass der Azubi auch Kenntnisse hat.
Gesetz der Resonanz: Freundlichkeit schafft Freundlichkeit auf der anderen
Seite!
Versuchen wir eigentlich und vielleicht nicht zu benutzen; denn es drückt
eine Schwäche aus!
Das Seminar war immer mit Übungen durchsetzt.
In einer Selbstbeobachtung erkannten wir " Wer bin ich". Was
sind meine Stärken? Auf welche Stärken kann ich mich immer
verlassen? Was zeichnet mich aus? Was ist meine Einzigartigkeit?
In der Fremdbeobachtung bekamen alle Teilnehmer eine persönliche
Rückkoppelung eines jeden anderen Teilnehmers: Ich schätze
an dir
. , deine Stärke ist
, ich mag an dir
.
Die Aufgabe muss jeweils in 8 Sekunden gelöst sein.
Eine weitere Übung bestand darin, dass im Kreis gingen und uns etwas Positives sagten oder dem Anderen unsere Schwächen mitteilten. Dabei haben wir gelernt, dass wir nie über Ängste lächeln dürfen; denn die Angst kann man nicht weg lachen!!!
Bei der letzten Übung suchte sich jeder einen Partner und wir schauten uns 5-10 Minuten schweigend in die Augen. Bei dieser Übung musste der Andere beobachtet werden. Es durfte nicht gegrinst werden. Die Aufgabe hieß: Suchen wir die Stärken in den Augen des Anderen. Auch mussten wir die Körperhaltung beobachten. Danach mit seinem Partner darüber sprechen wie es uns ergangen ist.
Übung:
Einer setzt sich in die Mitte auf einen Stuhl. Alle anderen schreiben
1-3 positive Dinge auf. Sie gehen zum Kollegen, der auf dem Stuhl sitzt
und sagt ihm positive Dinge, die er an dieser Person herausgefunden
hat. So bekommt jeder von uns ca. 30 Karten. Immer nur positive Dinge.
21.06.2009
Dieses Modul war inhaltlich sehr vielfältig. Es begann mit dem
Arbeitsauftrag zur Lernspirale "Erarbeitung von Lerntipps".
Hier wurde die Frage gestellt: Was tun Sie, um den neuen Lernstoff in
den Kopf zu bekommen und wirksam zu speichern?
Weitere Themen waren:
" Können Sie Probleme übersehen? Zeittest
" Konzentrationsmängel
" Klassenarbeiten vorbereiten und schreiben
" Hausaufgabe
o Was? Womit? Wie? Warum?
" Was kann/soll Alexander tun?
" Arbeiten mit der Lernkartei
" Nie mehr zu wenig Zeit
" Einen Terminplan zusammenstellen
" Den Zeitdieben auf der Spur
" Methode: Tipps bei Prüfungsstress
" Die Zehn goldenen Regeln der Motivation - Heute ist mein bester
Tag
o Setzen Sie sich Ziele, die sie faszinieren
o Denken Sie positiv
o Denken Sie im Kopf des Kunden
o Machen Sie sich Ihre Stärken bewusst
o Formulieren Sie Glaubensgrundsätze
o Denken Sie daran, sich zu belohnen
o Üben Sie ein sicheres Verkaufsgespräch
o Schaffen Sie sich Freunde
o Stellen Sie sich neuen Herausforderungen
o Schließen Sie Ihren Tag positiv ab
" Zitate, die ermuntern und aufrütteln
" Die Leiter zum Erfolg
Im zweiten Teil des Moduls erhielten die Auszubildenden Original Prüfungsaufgaben
vergangener Jahre entsprechend ihrer Fachsparte in Pflanzenkenntnisse,
Betriebliche Zusammenhänge und Wirtschaftslehre, die sie in der
vorgegebenen Zeit zu erledigen hatten. Beispielhaft wurden die Fragen
zur Wirtschaftslehre nachher besprochen.
20.06.2009
Was ist Gesundheit?
Im Seminar "Rückengerechtes Arbeiten" und "Wie ernähre
ich mich richtig" haben wir schon von der Bedeutung der Gesundheit
in unserem Leben gesprochen. Gesundheitsressourcen- und -risikofaktoren
dürfen nicht unterschätzt werden. Die Gesundheit müssen
wir als Wettbewerbsvorteil ansehen; denn wir müssen in Zukunft
bis 67 Jahre arbeiten. Einige ergonomische Grundlagen haben wir schon
im Seminar im Januar 2009 in Grünberg erarbeiten. Dabei haben wir
auch die Bedeutung des Herz-Kreislaufsystems erarbeitet.
Die Zusammenhänge von Arbeit und Gesundheit ist allen Auszubildenden
klar geworden.
Einwirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten sind entscheidende
Gründe für vermeidbare krankheitsbedingte Fehlzeiten wie schlechte
Arbeitsplatzausstattungen, unklare und widersprüchliche Arbeitsanforderungen,
unzureichende Information und Kommunikation, unangemessenes Führungsverhalten,
geringe Möglichkeit zur Mitsprache oder zum eigenverantwortlichen
Arbeiten, schlechtes Organisationsklima, riskantem Gesundheitsverhalten,
z.B. durch zu wenig Bewegung oder schlechte Ernährung
Die Arbeitsplatzbeobachtung brachte zum Teil erschreckende Ergebnisse. Wir stellten fest, dass sich erst durch eine Arbeitsanalyse in systematischer Form Informationen über die Tätigkeit eines arbeitenden Menschen ergeben. Wir erarbeiteten die menschlicher Arbeitstätigkeit im Zusammenhang mit ihren Bedingungen und Auswirkungen und ermittelten die Schwachstellen der Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation. Als Ergebnis hielten wir fest, dass für jeden Arbeitplatz eine Qualifikations- und Eignungsanforderungen bestimmt werden müssten.
14.06.2009
Bei einer kleinen Umfrage äußerten über die Hälfte
der TN am "Wolbecker Modell", dass sie in der Woche über
51 Stunden arbeiten müssen.
Das Ergebnis zeigt, dass sich diese Auszubilden-den an ihrem Arbeitsplatz
"gestresst" fühlen.
Deshalb haben wir auch das Thema des Seminars
"Stress lass nach!" genannt.
Der "Stress am Arbeitsplatz wird oft unterschätzt, dabei kann
er erheblichen Schaden verursachen". Wir haben aber auch festgestellt,
dass ein gewisses Maß an Stress unvermeidbar ist und sogar förderlich
sein kann, wenn Mitarbeiter durch ihn härter und effizienter arbeiten.
Starker und anhaltender Druck auf die Produktivität der Mitarbeiter
wirkt sich negativ aus und kann zu physischen und psychischen Krankheiten
führen. Das sollten Führungskräfte in den Unternehmen
nicht vergessen!
In Gruppen erarbeiteten wir Maßnahmen gegen den Stress am Arbeitsplatz wie effektive Unterweisung zur Verminderung und Bewältigung psychischer Belastungen und zur Beteiligung der Beschäftigten, betriebsbezogene Unterweisungen, die ein umfassendes Belastungsprofil berücksichtigen, vor allem auch psychische Belastungen und Schaffung gesunder und sicherer Arbeitplätze.
13.06.2009
Hautgefahren im Beruf dürfen nicht vernachlässigt werden!
Auszubildende und junge Berufstätige leiden überdurchschnittlich
häufig unter berufsbedingten Hauterkrankungen. Von über 9.500
bestätigten Fällen entfällt jede vierte beruflich bedingte
Hauterkrankung auf die Gruppe der unter 25-Jährigen. Deshalb ist
es wichtig sich mit der Gefährdungsbeurteilung "Hautbelastung
am Arbeitsplatz" zu beschäftigen.
Frau Siebeneich von der Berufsgenossenschaft Gartenbau in Kassel stellte
anhand einer Power-Point-Präsentation das Thema "Hautschutz"
vor.
Anschließend wurde in Gruppen dieses Thema vertieft und anhand
von Broschüren und Texten erarbeitet und präsentiert.
12.06.2009
Heute ging es um das Thema Belastungsanalysen und körperliche Leistungsfähigkeit.
Beim Thema "Belastungsanalysen" ging es um das Erstellen von Gefährdungs- u. Belastungsanalysen, die Vermeidung von berufsbedingten Erkrankungen und Unfällen, die Reduzierung von Fehlstunden durch umfeldbedingte Erkrankungen und Unfälle, die Humanisierung der Arbeit, das Analysieren und rekonstruieren von Arbeitsunfällen und das Erstellen einer Schwachstellenanalyse mit Vorschlägen zur Beseitigung der Mängel.
Beim Thema "Körperliche Leistungsfähigkeit" erarbeiteten wir die Grundlagen eines Gesundheitsmanagements in den Gartenbaubetrieben.
" Reduzierung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren und gesundheitsförderliche
Arbeitsbedingungen und Verhaltensweisen
" Wohlbefinden und damit die Gesundheit der Beschäftigten
fördern und ihre Leistungsfähigkeit steigern und erhalten.
" Steigende Anforderungen an die Mobilität und Flexibilität
23.05.2009
Inhalt
Theorie und Praxis wechselten sich ab, wobei das "Schwitzen"
nicht zu kurz kam. Die TN erfuhren alles über das richtige Dehnen
und gezieltes Koordinations- und Muskeltraining. Auch für Entspannungspausen
wurde gesorgt.
Auf dieser Basis lernten sie dann im zweiten Teil ein gesundheitsorientiertes
Trainingsprogramm für zuhause kennen. Die TN wurden intensiv angeleitet
und es wurde selbstverständlich darauf geachtet, dass sie die Trainingseinheiten
auch selbst zuhause durchführen können.
23.05.2009
1. Fitness und Leistungsfähigkeit kann man essen
" Gesunde und ausgewogene Ernährung ist eine wesentliche Grundlage
für unsere Leistungsfähigkeit im Beruf
" Essen und Trinken tragen in erheblichem Maß zu unserer
Leistungsfähigkeit und -bereitschaft bei
" Essen und Trinken tragen zur Stabilität unserer Gesundheit
und unserem Krankheitsrisiko bei
" "Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz" trotz
o Arbeitszeitregelungen
o fehlender Kantine
o Außendienst usw.
o Arbeit und vernünftige Ernährung
2. Gesund und mit Verstand essen
3. Obst und Gemüse für mehr Power
4. Das Butterbrot
5. Augen auf in der Kantine!
6. Trinken, trinken, trinken
Die Gruppe "Wolbecker Modell" war zu groß für ein
Thema. Deswegen wurden zwei Gruppen gebildet, um möglichst viele
Inhalte individuell zu erarbeiten. In der ersten Gruppe wurde zuerst
die Theorie zur Ernährung besprochen. Dann mussten die TN im einem
Supermarkt für 3,5 € ihre Mittagsmahlzeit kaufen.
In der zweiten Gruppe wurden die TN zuerst in den Supermarkt geschickt
mit der gleichen Aufgabe wie die Gruppe 1 sie genannt bekommen hat.
Der Unterschied war sehr groß. Die TN der zweiten Gruppe haben
fast gar nicht auf die Etiketten geachtet und viele Sachen eingekauft,
die absolut nicht gesundheitsfördernd waren.
16.05.2009
Ich hatte mir für diesen Tag zuviel vorgenommen. Die Zeit, die ich für die Teamspiele und deren Auswertung für das o. a. Seminarthema einkalkuliert hatte, passte vorne und hinten nicht. Die TN am "Wolbecker Modell" haben so gut mitgemacht, dass ich mehrere Inhalte für die Teambildung im Ausbildungsbetrieb einfach nicht mehr durchführen konnte. Die TN wurden in zwei Gruppen aufgeteilt.
Zu Beginn mussten die Teilnehmer über ihre Situation in den Betrieben berichten. Nur ganz weinige arbeiten in Teams.
Dann haben wir das Modell der vollständigen Handlung erarbeitet.
1. Informieren
2. Planen
3. Entscheiden
4. Ausführen
5. Kontrollieren
6. Bewerten
Die Kriterien für ein erfolgreiches Arbeiten in Teams wurden anhand der durchgeführten Teamspiele erarbeitet und präsentiert. Beispielhaft führe ich das Teamspiel "Gummizelle" heran.
Kernmerkmale der "Gummizelle"
o Jedes Mitglied kann sich im Zweifelsfall auf die Übrigen verlassen
o innerhalb des Teams experimentieren können
o Wechselwirkung erkennen
o Zusammenhalten,
o Rücksicht nehmen
o Balance halten (Kreisverkehr)
o Feedback geben
o Reflektieren
o gegenseitige Unterstützung
o Vertrauensverhältnis zueinander aufbauen
o Vertrauensvolles Gleichgewicht aufbauen
Sich trotz Dynamik gegenseitig stabilisieren ' es entsteht eine hochdynamische
Teamkoordination
03.05.2009
Die TN des "Wolbecker Modells" kamen aus allen Teilen von
Westfalen-Lippe und trafen sich um 10.00 Uhr vor dem Eingang des Museums.
Folgende Themen sollten Gegenstand des Seminars sein:
1. Belastungsanalyse
2. Körperliche Leistungsfähigkeit und dabei die Vorteile für
die Beschäftigten und für den Ausbildungsbetrieb
3. Zusammenhänge von Arbeit und Gesundheit
4. Arbeitsplatzbeobachtung
Das Museum für Arbeitsschutz ist für jeden Auszubildenden
ein Muss! Es wurde erlebbar gelernt wie Beschäftigte sich den Gefahren
aussetzen, wenn sie die Vorschriften der Unfallverhütung und Arbeitssicherheit
nicht einhalten.
Leider war die Zeit zu kurz, so dass wir am Wochenende in Grünberg vom 12.-14.06.2009 die vorgesehenen Inhalte im Detail noch tiefer erarbeiten müssen. Aber auch bei den folgenden Seminaren wurden die o. a. Inhalte mit aufgearbeitet.
17.05.2009
Umgang mit Suchtmittel
" Wie schützen Sie sich vor Drogen?
" Drogen und Kriminalität
" Sucht à Stoffe und Substanzen, legale und illegale Drogen
" Rechtliche Aspekte, die persönlichen Konsequenzen beim Führerschein
und im Straßenverkehr, Einschränkung der privaten und beruflichen
Mobilität
" Kriminologischen Gesichtspunkte
Beratung und Hilfen
" "Wie sieht die Sucht aus und wie sieht das Leben mit der
Sucht aus" (Entgiftung, Entwöhnung, Komplikationen)
" Suchtverläufe
" Beratung, Unterstützung und Begleitung zu Drogen und Suchtfragen
" Präventionsangeboten bis hin zur Therapievermittlung
Fünf Stunden wurden im Gartenbauzentrum Münster-Wolbeck der
Umgang mit Suchtmitteln erarbeitet. Anschließend fuhren wir nach
Münster zur Drogenberatungsstelle, um dort über Beratung und
Hilfen mehr zu erfahren und um Schwellenängste zu überwinden,
in die Drogenberatungsstelle zu gehen. Der Tag war ein großer
Erfolg für die TN.